Twitter wegen Freundschaftsförderung schuldig

5. Juli 2010 · 11 comments

Twitter der Freundschaftsförderung schuldigWas meint Ihr, der Titel dieses Artikel hat doch was, oder? Worum gehts?

Nun ja, wie einige von Euch vielleicht wissen war ich am vergangenen Wochenende in Berlin am WordCamp. Schon lange Zeit im Vorfeld war geplant diese Veranstaltung mit Kai, vielen unter derWebarchitekt besser bekannt, zu besuchen. Und nicht nur die Veranstaltung, nein, der Spaß ging schon am Freitag los und dauerte bis Sonntag nachmittag.

An diesem Wochenende traf ich abseits vom WordCamp 4 Menschen, die ich über Twitter schon seit längerer Zeit kenne, ja man liest sich in der Timeline, man retweetet sich, mal ernsthaft mal spaßig. Gerade mit diesen Vieren hatte ich aber auch im Laufe der zeit schon Kontakt übers Telefon und es hat einfach irgendwie gepasst.

Also lag es nahe sich während dem Aufenthalt in Berlin mit diesen Web-Freunden zu treffen. Wer diese 4 sind haben sicher einige von Euch auf Twitter mitverfolgt, also lassen wir es dabei, denn darum geht es nur indirekt.

So oft wird das Web kritisiert, die Menschen wären nur auf Kontakte im Web beschränkt, würden sich zuhause einigeln und den Anschluss ans Leben verpassen … wir kennen ja diese Aussagen zur Genüge.Dabei kann es ganz anders sein, wie vor einiger Zeit schon mal geschrieben, habe ich die meisten Bekanntschaften in meiner neuen Heimat über Twitter gemacht.

Aber dieses WE hat in dieser Hinsicht manches getoppt. Ich habe tolle Menschen getroffen, alle hatten wir das Gefühl uns schon irgendwie zu kennen und ich bin sicher, dass sich hier Freundschaften bilden können bzw werden.

Also Leute wann immer Ihr die Möglichkeit habt trefft Euch mit Euren Kontakten aus dem Web, denn wenn man sich persönlich gegenüberstand dann wird es auch im Web persönlicher!

Wie handhabt Ihr es mit solchen Treffen? Ja? Nein? Warum? Wieso? Ich bin jetzt einfach mal gespannt.

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der WebArchitekt Juli 5, 2010 um 20:07

Ich finde es nicht gut, dass ich mich auf dem WordCamp hab blöd angucken lassen müssen, nur weil du so laut gelacht hast! Wir waren da nicht zum Spaß ;)

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Jürgen Juli 5, 2010 um 20:10

Oje, Du Armer … dann habe ich wohl was falsch verstanden von wegen Spaß und Berlin und so … kommt nicht mehr vor :D

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toellby Juli 5, 2010 um 20:25

Geht mir genau so.
Auch wenn ich Twitter erst seit nem knappen Jahr wirklich nutze, habe ich bereits dadurch schon Leute kennen gelernt, mit denen sich auch im RL ne Freundschaft entwickelt hat.
Davor habe ich über ein Snowboard-Forum Leute kennen gelernt, mit denen ich jetzt noch jedes Jahr wegfahre, einer davon war sogar auf unserer Hochzeit.
Im Forum vom 1. FC Kaiserslautern ebenso…

Das Netz muss nicht unpersönlich sein sondern sollte als Möglichkeit genutzt werden, gemeinsame Interessen zu finden und somit (virtuelle) Freundschaften zu pflegen…

Ich auf jeden Fall freu mich auf das SCA10 und die (vermutlich) positiv Verrückten die ich da wieder kennen lernen werde!

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Jürgen Juli 5, 2010 um 20:42

Das SummerCamp wird sicher eine coole Sache Sache, einige der Teilnehmer kenne ich ja, sind alle schwer in Ordnung.

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Chriz Juli 6, 2010 um 08:56

Warum sollte man sich nicht mal treffen, wenn man sich schon länger kennt? Ich in auch des öfteren auf Twittertreffen in meiner Stadt und habe es nie bereut. Man knüpft unglaublich viele verschiedene Kontakte und mittlerweile kann ich sogar sagen, dass ich 3 Mädls seitdem wirklich gut kenne und wir sehr oft was machen! :)

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Jürgen Juli 6, 2010 um 09:37

Ja, wenn da natürlich auch noch Mädels mit von der Partie sind, ist das Ganze ja noch erfreulicher ;-)

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AngieDor Juli 6, 2010 um 09:48

Da bin ich ja auf´s sca10 noch ein bisschen gespannter ;o}
Aber stimmt schon, alles social webworking wird erst richtig social wenn man sich auch im echten Leben trifft. Meine Kunden sind immer erst ganz skeptisch, wenn ich ihnen sage, sie sollen einfach schreiben wie sie reden und abwarten wer reagiert, dass sind dann immer die Menschen, mit denen sie auch im RL gut klar kommen.
Werde das dann in Alfeld wieder einmal herausfinden…

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MacSnider Juli 6, 2010 um 17:14

Also ich kenne zwar bis auf zwei Leute keine Sau persönlich in meiner Timeline, dafür war ich aber schon bei zwei sogenannten “devMEET”, ein Communitytreffen von deviantART. Die Seite dürfte … sollte … nein, MUSS einem bekannt sein ^^Egal, zurück zum Thema. Ich finde es spannend Leute die man bisher nur aus dem Internet kannte (endlich) mal real kennen zu lernen. Der ungemeine Vorteil dabei ist, meist ist man dabei unter seines Gleichen und man kann fröhlich vor sich hinreden ohne komisch angeguckt zuwerden.
Am 7. August ist in Berlin ein großes devMEET zum 10. Geburtstag von deviantART geplannt, ich freue mich schon riesig drauf und bin gespannt wieviele und vorallem woher die ganzen Deviants kommen.

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Jürgen Juli 6, 2010 um 18:11

Dann sind wir ja wieder alle einer Meinung.

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ichhebgleichab Juli 30, 2010 um 21:18

Tja, auf meiner Twitter-Liste “begegnet” stehen inzwischen 78 Namen. Alle über Twitter kennengelernt, direkt oder indirekt. Zum Teil habe ich Einige ganz gezielt persönlich besucht. Und mein Instinkt hat mich dabei bisher nie getrogen.
Und mind. 5 Leute auf meiner Liste würde ich inzwischen als echte Freunde bezeichnen; die sich für mich interessieren und denen ich auch mal die Ohren vollheulen kann.
Twitter ist wie jedes andere Medium genau das, was man daraus macht. Und kann tatsächlich sehr real und sehr persönlich werden :-)

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Jürgen August 1, 2010 um 17:16

Danke für Deinen Besuch und Kommentar :)

Mir ist zwar die Bezeichnung “Social Media” mittlerweile ein Greuel, aber ja es ist schön wie darüber soziale Kontakte entstehen, aus denen sich Freundschaften bilden.

Gerade wenn man in einer Stadt oder Gegend neu ist, erleichter Twitter und Co. das Kontakteknüpfen doch erheblich.

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